Das Wäschewaschen ist bei vielen Menschen im Haushalt Routine, wie oft auch immer man die Wäsche waschen mag und in größeren Familien läuft die Waschmaschine sogar oft jeden Tag. Nach der Reinigung in der Maschine muss die Wäsche jedoch noch getrocknet werden, wofür es verschiedene Möglichkeiten gibt. Die meisten bevorzugen immer noch die gute alte Wäscheleine, die entweder im Keller, auf dem Dachboden oder an einem geschützten Platz im Freien aufgespannt wird. Besonders komfortabel ist natürlich ein Wäschetrockner, doch die Anschaffung ist hierbei nicht immer ganz so günstig. Als dritte Lösung gibt es dann noch die herkömmlichen Wäscheständer, die es in vielen verschiedenen Ausführungen gibt, wobei sich der Turmwäscheständer jedoch durch zahlreiche Vorteile bewährt hat.

Turmwäscheständer – Vorteile gegenüber dem Wäschetrockner?

Die Vorteile eines Wäscheständers beginnen zunächst beim Thema Umweltschutz, denn zum einen kommen bei der Produktion weniger schädliche Stoffe zum Einsatz, und zum anderen verbraucht er keinerlei Energie. Da kein Strom verbraucht wird, kann man dank des Turmwäscheständers auch eine Menge Geld sparen. Viel Geld spart man dabei auch schon bei der Anschaffung, denn ein Wäscheständer kostet nur einen Bruchteil von einem Wäschetrockner.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der er kaum Platz benötigt und dann bei Nichtgebrauch auch einfach wieder platzsparend verstaut werden kann. Er ist an jeder beliebigen Stelle im Haus, in der Wohnung oder auch draußen nutzbar, während man bei einem Trockner wenig flexibel ist, da auch immer ein Stromanschluss vorhanden sein muss. Ist ein Betrieb des Wäschetrockners oft nur in den Wohnräumen möglich, so fallen beim Wäscheständer auch noch die Betriebsgeräusche weg. Hinzu kommt aber auch, dass gerade bei empfindlichen Textilien der Wäscheständer auf jeden Fall zu bevorzugen ist, denn das Trocknen ist wesentlich schonender für die Wäsche. Überhaupt sorgt der Wäscheständer dafür, dass Stoffe länger optisch schön bleiben, denn Reibung und Hitze entfallen während des Trockenprozesses.

Welche Eigenschaften sollte ein hochwertiger Turmwäscheständer haben?

Auch wenn ein Wäscheständer kein Vermögen kostet, sollte man beim Kauf auf ein paar wichtige Kriterien achten. Das bezieht sich nicht nur auf die Lebensdauer des Turmwäscheständers, sondern auch das Trocknen der Wäschestücke an sich.

Ein Turmtrockner muss unter Umständen ein ziemliches Gewicht tragen, was hohe Ansprüche an dessen Standhaftigkeit stellt. Es ist ohnehin ärgerlich, wenn der Turmtrockner umkippt, weil man dann meistens die Wäsche wieder komplett aufhängen muss. Steht der Wäscheständer dann auch noch im Freien, wo er oftmals auch Wind ausgesetzt ist, dann muss die Wäsche häufig noch einmal gewaschen werden.

Soll der Wäscheständer nach Gebrauch zusammengelegt werden, ist ein leichtgängiger und vor allem robuster Klappmechanismus unabdingbar. Er sollte daher nicht mit zu vielen Ebenen ausgestattet sein, drei wären das Optimum, denn ansonsten wird das Ausklappen meistens recht umständlich. Die einzelnen Streben sollten zudem ausreichend Abstand zueinander haben, damit das Aufhängen der einzelnen Wäschestücke leicht von der Hand geht und auch genügend Luft an die einzelnen Teile kommt.

Vor allem bei den preisgünstigen Modellen muss man darauf achten, dass diese auch rostfrei sind. Die Rostbildung beeinträchtigt daher nicht nur die Lebensdauer des Turmtrockners, sondern kann an den Wäschestücken auch zu unschönen Verfärbungen führen, die sich häufig gar nicht mehr auswaschen lassen. Die Streben sollten deshalb mit Kunststoff ummantelt oder mit einer pulverbeschichteten Lackierung versehen sein. Soll der Wäscheständer an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen, ist auch noch eine Ausstattung mit Rollen zu empfehlen.

Turmwäscheständer – Er kann gegenüber anderen Wäscheständern punkten

 

Wäscheständer mit ausklappbaren Flügeln
Flügel Wäscheständer

Wäscheständer findet man in vielen verschiedenen Ausführungen auf dem Markt, viele Verbraucher machen sich beim Kauf jedoch oft keine großen Gedanken, was sich aber schnell als Fehler erweisen kann.

Wäschespinnen: Sie haben teils eine sehr große Spannweite, das bedeutet, dass man auch entsprechend Platz braucht. Diese Trockner müssen deshalb auch fest im Boden verankert werden, damit ein Umkippen ausgeschlossen werden kann, ein Platz im Freien ist deshalb natürlich auch Voraussetzung. Ist die Wäschespinne dann erst einmal an einem bestimmten Ort installiert, dann kann sie nicht mehr so einfach versetzt werden.

Wandtrockner: Diese werden, wie es der Name schon andeutet, mit Hilfe von Schrauben und Dübeln an der Wand angebracht, meistens in Badezimmer oder im Freien an einer Hauswand. Diese Art von Trockenmöglichkeit ist zum einen an einem festen Platz fixiert und zum anderen lässt sich auch nur eine geringe Menge Wäsche darauf trocknen. Das gleiche Problem besteht bei den so genannten Badewannentrocknern, hier sind ja auch die Platzverhältnisse schon sehr begrenzt.

Der Turmwäscheständer: Er bietet jede Menge Platz für die Wäsche, da sich die Leinenlänge von teilweise bis zu 40 Metern über mehrere Ebenen erstreckt. Betrachtet man also die Gesamtlänge, so kann der Turmtrockner locker mit einer Wäschespinne oder der klassischen Wäscheleine mithalten. Auf kleinster Stellfläche lässt sich also auch eine größere Menge Wäsche bequem trocknen, man kann ihn sogar in einem kleinen Badezimmer unterbringen.

Tipps für das Trocknen der Wäsche auf dem Turmwäscheständer

Der größte Vorteil des Turmtrockners besteht darin, dass man ihn an jeder beliebigen Stelle im Haus oder auf dem Grundstück platzieren kann. In der warmen Jahreszeit sollte man die Wäsche lieber draußen trocknen, dabei wird jede Menge Zeit gespart. Draußen sollte der Wäscheständer jedoch nie in der prallen Sonne stehen, denn empfindliche Stoffe könnten durch die UV-Strahlung ausgebleicht werden. Steht kein schattiger Platz zur Verfügung, kann man die Wäsche durch einen großen Sonnenschirm schützen.

Der Standort sollte nicht zu windig sein, sonst könnte er aufgrund seiner Höhe umkippen, ein leichtes Lüftchen beschleunigt jedoch den Trockenprozess. Falls man die Möglichkeit hat, sollte der Standort möglichst überdacht sein, das schützt vor möglichen Verunreinigungen durch Vögel. Stellt man den Wäscheständer im Haus auf, sollte der Raum gut entlüftet werden können, ansonsten riskiert man Schimmelbildung durch die feuchte Luft, die dabei entsteht. Idealerweise ist das Zimmer recht groß und sollte zumindest in Winter auch beheizt sein.

Beim Aufhängen der Wäsche ist die Länge der einzelnen Wäschestücke zu berücksichtigen. Grundsätzlich bietet er sich vor allem für das Trocknen von kleineren bis mittelgroßen Wäschestücken, wie zum Beispiel Unterwäsche, Socken, T-Shirts oder auch Pullover an. Besonders beliebt sind dabei z. B. Modelle von Leifheit und anderen bekannten Herstellern.

Die Vorteile des Turmwäscheständers noch einmal zusammengefasst:

  • Günstige Anschaffung
  • Laufende Unterhaltskosten entfallen
  • Keine nervigen Betriebsgeräusche
  • Umweltschutz bei Produktion und Nutzung
  • Platzsparendes Verstauen ist möglich
  • Mögliche Nutzung als Regal
  • Schonende Trocknung von empfindlichen Textilien

Hier gibt es ein Video des Herstellers Vileda zu sehen, in dem ein Modell präsentiert wird:

 

Fazit: Mit einem Turmwäscheständer hat man eine hervorragende Alternative zur herkömmlichen Wäscheleine und zum elektrischen Wäschetrockner. Auf kleinstem Raum kann man auch eine größere Menge Wäsche trocknen und kann den Trockner zudem noch an jedem gewünschten Ort aufstellen. Bei geringen Anschaffungskosten hat man keinerlei Betriebsausgaben und schont damit auch gleichzeitig die Umwelt. Bei Nichtgebrauch lässt er sich platzsparend zusammenklappen und ist somit auch für kleinere Wohnungen hervorragend geeignet.